Ausstellung des Rhönradmuseum Reichenbach-Steegen e. V.

5. Januar - 22. Februar 2016

in den Vitrinen der Hauptstelle

In der ersten Ausstellung in den Vitrinen der Volksbank Glan-Münchweiler im neuen Jahr präsentiert sich der Verein „Rhönradmuseum Reichenbach-Steegen e. V.“.

Der Verein, der u.a. das Ziel hat, ein Rhönrad-Museum ins Leben zu rufen, wurde im letzten Jahr gegründet.

Im Sommer 2015 organisierte der Verein eine Jubiläumsfeier anlässlich des Geburtstages des Rhönraderfinders und wirkte darüber hinaus beim Rheinland-Pfalz-Tag in Ramstein mit.

Der Vorsitzende des Vereins Gerd Häßel dokumentiert in der Ausstellung der Volksbank Glan-Münchweiler eG zum einen die Geschichte des Rhönrads und zum anderen dokumentiert er den Lebensweg des Rhönrad-Erfinders Otto Feick, der im letzten Jahr seinen 125. Geburtstag gefeiert hätte.

Dazu hat Gerd Häßel die Vitrinen mit vielfältigem Anschauungsmaterial bestückt wie z.B. Büchern, Texten, alten Urkunden, Fotos, Briefen, Plakaten, Pokalen und sogar kleinen Rhönrädern. Die Ausstellung hat einen konkreten Bezug zu Glan-Münchweiler, da der Erfinder des Rhönrades, Otto Feick, seine Wurzeln in Glan-Münchweiler hat.

Sein Vater betrieb dort eine Schmiede. Noch heute erinnern der Name der Sporthalle der Schule „Otto-Feick-Halle“ und auch die Metallskulptur im Kreisel am Ortseingang an Otto Feick. Darüber hinaus hat der TuS Glan-Münchweiler e. V. eine Rhönradabteilung mit aktiven Sportlern, die von der zweimaligen Rheinland-Pfalz-Meisterin im Rhönradturnen 1983 und 1985 – Bärbel Klein, geb. Dahm und deren Bruder Thomas Dahm trainiert werden.

Ein ausführlicher Bericht zu Otto Feick und der Erfindung des Rhönrads, verfasst von Werner Mohrbach, ist auch im Westrichkalender Kusel 2016 zu finden.


Bereits 1990 fand eine Ausstellung in den Räumlichkeiten der Volksbank Glan-Münchweiler eG anlässlich des 100. Geburtstag von Otto Feick statt. Die vielzähligen Zeugnisse zur Thematik wurden schon in vielen Ausstellungen in Deutschland auch in Basel im Schweizer Sportmuseum gezeigt.

Die aktuelle Ausstellung ist bis Anfang Februar 2016 präsent.